Zum vierten Mal haben sich Berlinerinnen und Berliner zum Bürgerforum Tempelhof getroffen. Diesmal haben sie sich mit den BürgermeisterkandidatInnen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD über die Verkehrssituation am Tempelhofer Damm auseinander gesetzt.
Die Lebens- und Wohnqualität rund um den Tempelhofer- und Mariendorfer Damm ist auf Grund der enormen Lärm und Feinstaubbelastung durch den motorisierten Verkehr extrem beeinträchtigt. Darum lautete eine Forderung der BürgerInnen Tempo 30 auf dem Damm durchgehend einzuführen.
Ein anderes Thema war die lebensgefährliche Situation für RadfahrerInnen auf dieser Straße.
Obwohl erst 2008 eine 14-jährige Schülerin beim Radfahren auf dem T-Damm von einem LKW erfasst wurde und noch vor Ort verstarb, sind keine bedeutenden Maßnahmen ergriffen worden, um diese Gefährdungssituation zu beenden.
Der SPD Bezirksstadtrat Herr Schworck und seine Parteikollegin, die Verkehrssenatorin Frau Junge- Reyer haben beide keine Maßnahmen veranlasst, um das Radfahren auf dem Damm sicherer zu machen.
Auch der Verkehrslenkung Berlin scheint eine Tote nicht zu genügen, um endlich einen Schutzstreifen für RadfahrerInnen auf dem Damm zu markieren.
Die Bürgermeisterkandidatin der Grünen für Tempelhof-Schöneberg, Sibyll Klotz, sprach sich deutlich für die Markierung eines Fahrrad-Schutzstreifens und die Einführung von Tempo 30 für mehr Sicherheit und zur Reduzierung der Umweltbelastungen aus.
Flankiert werden müssen solche Maßnahmen durch eine intelligente Ampelschaltung, ein modernes Parkleitsystem und die Verlagerung von Parkplätzen auf den Fußweg, wo die Breite des Fußweges dies zulässt.
„Mit Tempo 30 und einer intelligenten Ampelschaltung wäre der Autoverkehr schneller als heute,“ sagt Sibyll Klotz.
Claudia Maiwald
BVV-Kandidatin Platz 13 B`90/Grüne








