Einigung über die Sanierung und Ertüchtigung der denkmalgeschützten Yorckbrücken geglückt

Endlich wurde eine Einigung über die Instandsetzung der ausgehängten Yorckbrücken erzielt und das in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, der Deutschen Bahn AG, den Denkmalschutzbehörden, der Grün Berlin GmbH und Tempelhof-Schöneberg auf Grundlage einer neuen statischen Untersuchung durch das Ingenieurbüro Klähne.

So soll das vorhandene Tragwerk verstärkt, der Überbau von den Stützen getrennt und die Gelenke am Überbau geschlossen werden.

Baustadtrat Jörn Oltmann ist sehr erfreut: „Damit ist endlich die Voraussetzung geschaffen worden, die bereits ausgebauten Brücken über die Yorckstraße zu sanieren und die dringend benötigten Fuß- und Radwegverbindungen zwischen Gleisdreieckpark und Flaschenhalspark über die denkmalgeschützten Brücken herzustellen. Die neu geschaffenen Grünflächen und autofreien Wege auf dem Gelände der ehemaligen Anhalter Bahn werden inzwischen von Fußgängern und insbesondere Radfahrern stark frequentiert.“

Je nach Konstruktion der Brücke gibt es technisch verschiedene Fahrbahnaufbauten für die geplanten Fuß- und Radwege über die Yorckstraße. Jörn Oltmann hofft somit auch, „dass auch eine technische Lösung gefunden wurde, die es für die bereits im Sinne der Denkmalpflege restaurierte Brücke Nr. 5 an der Bautzener Straße ermöglichen wird, durch eine entsprechende Ertüchtigung eine zusätzliche Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Gleisdreieckpark und den öffentlichen Grünflächen an der Bautzener Straße bis zum Fernbahnhof Südkreuz herzustellen. Eine Finanzierung des Radwegebaus über die Yorckbrücke 5 ist vertraglich mit dem Bauherrn des Wohnungsbauprojekts an der Bautzener Straße bereits vereinbart.“

Außerdem dankt er dem Verkehrsstaatsekretär Kirchner für die Unterstützung dieses Projektes, das eine noch bessere Erschließung des neu geschaffenen Grün- und Erholungsraumes auf ehemaligen Bahnflächen für die Berliner Bevölkerung möglich macht.

Zur Klärung weiterer Details sowohl für die Brücke Nr. 5 als auch die Brücke Nr. 15 wird es ein weiteres Gespräch zwischen der Deutschen Bahn, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, der Denkmalschutzbehörden sowie dem bezirklichen Stadtentwicklungsamt geben. Mit der Fortsetzung der baulichen Maßnahmen an den Brücken wird noch in diesem Jahr gerechnet.

Außerdem wird auch noch eine vertraglich vereinbarte Sanierung der Eingangsbrücken Nr. 1 in Schöneberg und Nr. 30 in Kreuzberg durch die Deutsche Bahn bis 2018 erwartet. Damit wird ein weiterer Baustein zur Verbesserung des ehemals unwirtlichen Straßenabschnitts unter den Yorckbrücken zu den bereits in den letzten Jahren erfolgten Maßnahmen hinzugefügt.

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