„IRRE gut wohnen!“

Die Wohnungsnot trifft Menschen mit besonderen Bedürfnissen besonders hart. In Tempelhof-Schöneberg leben etwa 250 Menschen mit psychosozialen Beeinträchtigungen, die dringend Wohnraum benötigen. Viele dieser Menschen haben keinen Betreuungsbedarf mehr und könnten aus Trägerwohnungen wie therapeutischen Wohngemeinschaften längst ausziehen, wenn es denn Wohnungen für sie gäbe. Andere Menschen, die dringend die Unterstützung in Therapie-WGs benötigen, müssen daher oft monatelang auf eine Unterbringung warten.

Um dieses Dilemma zu durchbrechen, hat sich das trägerübergreifende „Netzwerk für soziales Wohnen – IRRE gut Wohnen für ALLE“ gegründet. Es will Wohnraum für die Betroffenen finden und bei der Wohnungssuche beratend zur Seite stehen – ein besonderes Projekt in Tempelhof-Schöneberg mit Alleinstellungsmerkmal.

Bezirksstadtrat Jörn Oltmann unterstützt die Arbeit von „IRRE gut Wohnen“ tatkräftig und versucht bei Neubauvorhaben im Bezirk, die Bauherren zu überzeugen, Wohnraum für das Netzwerk zur Verfügung zu stellen. In einigen Fällen hat das bereits funktioniert.

 

Bertram von Boxberg

Bezirksverordneter und wohnunspolitischer Sprecher

B’90/GRÜNE