Klimaschutz voranbringen

Neue Wege gegen dicke Luft

Der Klimawandel findet auch in Berlin vor unserer Tür statt:Wir erleben Hitzetage und Unwetter im Sommer. Dabei können wir alle zum Schutz des Klimas beitragen. Im Bezirk engagieren sich einige Unternehmen schon vorbildlich. Die Initiative „Null Emission“ (Nemo) des Netzwerkes Motzener Straße startete 2015 das erste Klimaschutz-Konzept für ein Berliner Industriegebiet. Bis 2020 sollen die CO2-Emissionen um 40 Prozent, bis 2050 um 95 Prozent gesenkt werden.

Aber viel zu tun bleibt für den Klimaschutz in Berlin beim Thema Verkehr. Die Automobilindustrie hat komplett versagt und sich ihrer Verantwortung durch Betrug entzogen. Nun drohen auch in Berlin gerichtliche Fahrverbote. Stickoxide aus Dieselmotoren gefährden aktuell die Gesundheit von 26.000 Menschen in unserer Stadt. Das zwingt Berlin, schnell und wirksam die Schadstoffe zu reduzieren. Am wirkungsvollsten ist ein Fahrverbot überall, wo Grenzwerte überschritten werden. In Schöneberg sind das allein drei Hauptstraßen.

Bei diesen Notfallmaßnahmen darf es nicht bleiben. Die GRÜN geführte Verkehrsverwaltung verpflichtet sich mit dem Mobilitätsgesetz zudem dazu, alle umweltfreundlichen Alternativen zum Kraftfahrzeug attraktiver, schneller und sicherer zu machen.

Das Bezirksamt beteiligt sich nach Kräften an der Umsetzung. Wir bauen Rad- und barrierefreie Fußwege. Diese ergänzen die Maßnahmen des Senats für den ÖPNV und die Hauptstraßen. Wir alle verfügen über eine klimafreundliche, erneuerbare und gesunde Energiequelle, mit der wir gehen, rollen und radeln: Machen Sie mit!

Autorin: Christiane Heiß

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