Präventionsarbeit für Offenheit und Toleranz fördern

Gemeinsame Pressemitteilung BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Tempelhof-Schöneberg und Sebastian Walter MdA

Anlässlich des Lesbisch-Schwulen Stadtfests am 21./22. Juli 2018 und des Berliner CSDs am 28. Juli 2018 erklären Santina Wey, Stellvertretende Kreisvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Tempelhof-Schöneberg, und Sebastian Walter, Sprecher für Queerpolitik der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Abgeordnetenhaus von Berlin:

„Der Schöneberger Regenbogenkiez steht wie kein anderer für Offenheit und Akzeptanz gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen. Dennoch kommt es auch hier leider viel zu häufig zu homo- und transfeindlichen Übergriffen. Wir begrüßen daher die Einrichtung der mobilen Polizeiwache am Nollendorfplatz. Aber: das alleine wird nicht ausreichen, um aus dem kriminalitätsbelasteten Ort einen sicheren Kiez für alle zu machen. Deswegen fordern wir, auch die Präventionsarbeit zur Lösung von Konflikten und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts weiter zu fördern und auszubauen. CSD und Lesbisch-Schwules Stadtfest leisten in diesem Sinne seit mehreren Jahrzehnten hervorragende Arbeit. Wir wünschen den Veranstaltungen auch in diesem Jahr zahlreiche Gäste und viel Erfolg!“

Zum Hintergrund:

Am 21. und 22. Juli 2018 findet zum 26. Mal Europas größtes Lesbisch-Schwules Stadtfest im traditionellen Homo-Kiez am Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg statt. Es steht in diesem Jahr unter dem Motto »Gleiche Rechte für Ungleiche – weltweit!« und wird vom Regenbogenfonds e.V. ausgerichtet. Eine Woche später, am 28. Juli 2018, zieht auch der Demonstrationszug des „Christopher Street Days“ wieder durch den Bezirk am Wittenbergplatz und Nollendorfplatz vorbei. Der CSD hat seinen Ursprung in der Gay Pride Bewegung im New York der siebziger Jahre. Er ist in Berlin eine feste Institution queere Identitäten und sexuelle Orientierungen zu feiern und auf die nach wie vor bestehende Diskriminierung aufmerksam zu machen. Dieses Jahr jährt sich der Berliner CSD zum 40. Mal. Er steht unter dem Motto „Mein Körper, meine Identität, mein Leben!“ und fordert mehr Selbstbestimmung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen ein.

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