„Sicherheitsspur“ auf der Kolonnenstraße für Radler wirklich sicher machen/Bodenschwellen für die Monopolstraße

Zwei Autospuren, daneben eine „Sicherheitszone“ für die Radler: Das sollte den Fahrradverkehr auf der Kolonnenstraße kurz vor der Hauptstraße sicherer gestalten. Doch das funktioniert so nicht, meint die grüne Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung. Der grüne Bezirksverordnete Bertram von Boxberg: „Tatsächlich erweist sich die angebliche Sicherheitsspur als Gefahrenzone.“ In der BVV fordern die Grünen deshalb: Anstelle der bisherigen Fahrbahnmarkierungen soll der Schutzstreifen möglichst kurzfristig rot eingefärbt werden, um ihn zumindest etwas deutlicher zu markieren.

Ursache des Problems: Für zwei Autospuren und einen Fahrradstreifen ist die Straße einfach zu schmal. Fahren dort ein Pkw und ein Lkw unmittelbar nebeneinander, weicht eines dieser Fahrzeuge regelmäßig auf die Fahrradspur aus. Eine rote Markierung würde, so von Boxberg, die Aufmerksamkeit der Autofahrer erhöhen, die Sicherheit der Radler zumindest etwas verbessern.

Für unsicher halten die Grünen auch die Verkehrssituation auf der parallel zum Mariendorfer Damm verlaufenden Monopolstraße und am so genannten Monopolplatz. Die darf zwar nur von Anliegern mit Tempo 10 km/h genutzt werden, wird aber vielfach als Schleichweg missbraucht, auf dem manche Autofahrer dann auch gerne weitaus schneller unterwegs sind. Die grüne Bezirksverordnete Astrid Bialluch-Liu: „Dabei gibt es dort nicht einmal Bürgersteige, auf denen Fußgänger Schutz vor dem Autoverkehr finden könnten. Das hat in der letzten Zeit schon öfter zu brenzligen Situationen geführt.“

Um der Monopolstraße die Attraktivität als Umgehungsstraße zu nehmen und die Geschwindigkeitsbegrenzung auch durchzusetzen, fordern die Grünen die Installation von Bodenschwellen an den Einmündungen zur Ullstein-, der Eisenacher Straße und am Monopolplatz.

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