Statt weiter den Mangel verwalten, endlich neue Sportplätze bauen

Da ist die Enttäuschung bei den Tempelhof-Schöneberger Sportvereinen regelmäßig vorprogrammiert: Ein Großteil der beantragten Trainingszeiten kann ihnen beim besten Willen nicht bewilligt werden. Astrid Bialluch-Liu, für die Grünen im Sportausschuss der Bezirksverordnetenversammlung: „Was wir betreiben, ist Mangelverwaltung. Die Sportanlagen reichen schon jetzt nicht und angesichts der wachsenden Bevölkerung auch in unserem Bezirk macht sich dieser Mangel immer stärker bemerkbar.“ Darum fordern die Grünen in einem Antrag an die Bezirksverordnetenversammlung nun die Errichtung neuer Sportplätze und Turnhallen.

Dafür soll das Bezirksamt zunächst mögliche Standorte ermitteln und feststellen, welche planungsrechtlichen Voraussetzungen dort für die Errichtung von Sportanlagen geschaffen werden müssen. Im November, so der Zeitplan der Grünen, sollte die Bezirksverordnetenversammlung über das Ergebnis dieses ersten Schrittes unterrichtet werden.

Die Sicherung, Sanierung als auch die Einrichtung neuer Sportflächen hatte sich die Zählgemeinschaft von SPD und Grünen bereits in ihrer Zählgemeinschaftsvereinbarung als eine der großen Aufgaben des Bezirks auf die Fahnen geschrieben. Dabei nennt die Zählgemeinschaftsvereinbarung schon mögliche Standorte neuer Sportanlagen, nämlich den Schulcampus in Lichtenrade sowie das Umfeld der Schule am Tempelhofer Weg.

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