2. Grünflächen ausweiten, hegen und pflegen: Das ist Umwelt- und Naturschutz!

Seine Position stand bereits auf der Kippe, dann konnten wir in den Haushaltsberatungen erreichen, dass Marienfelde seinen Naturranger behält. So können neue Fördermittel eingeworben werden und es besteht die Aussicht, dass sich die Finanzierung aus dem Bezirkshaushalt zukünftig reduziert. Die Naturwachtstation und der Freizeitpark in Marienfelde brauchen schließlich eine kontinuierliche Führung. Deshalb setzten wir uns für eine dauerhafte Finanzierung des Naturrangers ein.

Vor Jahren haben wir mit viel Einsatz die letzte zusammenhängende Grünfläche in unserem Bezirk südlich des Schichauwegs vor einer Bebauung gerettet. Auch ein Biotop auf dem Gebiet des ehemaligen Splittwerks südlich des Lichtenrader Wäldchens blieb bisher erhalten. Zwar hängen die Grün- und Naturflächen rund um den Freizeitpark Marienfelde nicht mehr optimal zusammen, sollten aber trotzdem zum Landschaftsschutzgebiet erklärt werden.

Ganz klar: Tempelhof-Schöneberg braucht Wohnungsbau und Gewerbeflächen. Dafür können wir aber nicht unsere letzten Naturräume opfern. Sie sind unsere Lebensgrundlagen. Bereits im Oktober 2008 beschloss die BVV einstimmig, dass die Marienfelder Feldmark durch den Senat als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden solle. Trotz Bekräftigung auf grüne Initiative hin wurde der Senat noch immer nicht aktiv. Darum werden wir auch in der kommenden Wahlperiode nicht nachlassen, hier weiter Druck auf den Senat auszuüben. Denn ohne die Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet droht der Marienfelder Feldmark weiter das Schicksal, zubetoniert zu werden.