Zebrastreifen und Blitzer sollen Schulwege sicherer machen

Trotz eingeschränktem Halteverbot behindern parkende Autos die Sicht, die über zehn Meter breite Straße verleitet manchen Kfz-Nutzer zum Rasen. Für Kinder, die auf der Barbarossastraße auf dem Weg zur Scharmützel-Grundschule oder nach Hause sind, ist vor allem die Ecke zur Münchner Straße ein Gefahrenpunkt. Der soll nach einem Antrag der Grünen in der Tempelhof-Schöneberger Bezirksverordnetenversammlung endlich entschärft werden.

Die grüne Bezirksverordnete Annabelle Wolfsturm: „Wir wollen, dass hier ein Zebrastreifen, eine Beleuchtungsanlage und eine beidseitige Gehwegvorstreckung angelegt wird. Das muss so schnell als möglich geschehen, da die Verkehrssituation hier unhaltbar ist, Eltern und Anlieger immer wieder von Beinahe-Unfällen berichten, was vielfach nur dem Glück der Beteiligten zuzuschreiben ist, dass noch nichts Schlimmeres passiert ist.“

Generell gilt zwar, dass im Bereich von Schulen nicht schneller als 30 km/h gefahren werden darf, doch vielfach wird diese Temporegelung missachtet. Deshalb fordert der grüne Bezirksverordnete Fritz Matschulat in einem weiteren Antrag zur Schulwegsicherheit: Zusammen mit der zuständigen Senatsverwaltung soll das Bezirksamt prüfen, ob im Bereich von Schulen nicht grundsätzlich Blitzer eingerichtet werden können. Im September soll das Bezirksamt über das Ergebnis der Prüfung berichten und dann die möglichen Schritte in Angriff nehmen.

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